Gemeinsame Berufungen (Online-Seminar) (EVT-168)

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Sogenannte gemeinsame Berufungen, bei denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf eine Professur an einer Hochschule verbunden mit der Übernahme einer (Leitungs-)Funktion an einem außeruniversitären Forschungsinstitut berufen werden, sind mit einer Vielzahl von Fragestellungen verknüpft. Es haben sich in der Praxis verschiedene Modelle gemeinsamer Berufungen entwickelt, wie z.B. das so genannte „Jülicher Modell“ oder das „Berliner Modell“. Je nach Ausgestaltung stellen sich dabei unterschiedliche Rechtsfragen, die für die Rufinhaber relevant sind und auch die Verhandlungsführung sowie die Vertragsgestaltung prägen. Dies beginnt bei der Frage nach dem Verhandlungspartner bei Berufungsverhandlungen über die Details der Vertragsbeziehungen zwischen den Beteiligten bis hin zum den Status der gemeinsam berufenen Wissenschaftler, ihrer Rechte und Pflichten, Versorgung und Beihilfe.


Das Online-Seminar richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen Ruf einer Universität gemeinsam mit einem außeruniversitären Forschungsinstitut innehaben oder erwarten sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen.


Referenten:

RA Dr. Vanessa Adam, Justitiarin für Hochschul- und Arbeitsrecht im Deutschen Hochschulverband

RA Dr. Sven Hendricks, Justitiar für Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband


Ablauf:

9:30-10:15 Uhr Einführung in gemeinsame Berufungen (inkl. 15 Minuten für Fragen)

10:15-10:30 Pause

10:30-11:30 Jülicher Modell (inkl. 20 Minuten Fragen)

11:30-12:00 Pause

12:00-13:00 Berliner Modell (inkl. 20 Minuten Fragen)

13:00-13:15 Pause

13:15-14:00 Karlsruher Modell, Thüringer Modell (inkl. 15 Minuten Fragen)


Im Preis enthalten:

Seminarunterlagen in elektronischer Form (per Download).


Hinweis:

Nach der Anmeldung erhalten Sie alle Informationen zu den Zugangsmöglichkeiten zum Online-Seminarraum.

Fragemöglichkeiten bestehen schriftlich, per Chatfunktion.

Falls Teilnahmegebühren nicht von der Hochschule übernommen werden, können Sie diese ggf. selbst als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich absetzen.